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Kleinräumige Sozialraumanalyse

 

 
 

 

Empfehlung: Fachbuch "Kleinräumige Sozialraumanalyse"

 

 
 

Aufgrund der disproportionalen Verteilung der Bevölkerung, insbesondere im städtischen Raum, entstehen unterschiedliche städtische Teilgebiete, die bezüglich ihrer Bevölkerungsstruktur in sich relativ homogen sind und somit als Sozialräume bezeichnet werden können.

Um diese Teilgebiete identifizieren und analysieren zu können, wurde bereits in den 1940er Jahren von den beiden Chicagoer Forschern Eshref Shevky und Wendell Bell unter dem Titel „Social Area Analysis“ die erste eigentliche Sozialraumanalyse am Beispiel der Stadt Los Angeles durchgeführt.

Ziel der beiden Forscher war dabei die Klassifikation städtischer Teilgebiete, wobei die Frage beantwortet werden sollte, welche homogenen Subgebiete, so genannte „natural areas“, in der Stadt bestehen. Aus diesen Forschungen entstand 1949 die Stadttypologie „The Social Areas of Los Angeles“.

Problematisch an aktuell durchgeführten Sozialraumanalysen ist, dass sie meist auf Daten basieren, die sich ihrerseits auf administrative Teilgebiete der Stadt wie Stadtteile beziehen. Durch diese Vorgehensweise werden unterschiedliche in einem Stadtteil existierende Sozialräume zusammengefasst und undifferenziert betrachtet.

Unsere Vorgehensweise ist deshalb durch Kleinräumigkeit gekennzeichnet: möglichst kleine Gebietseinheiten werden als Grundlage für die Identifikation, Analyse und Klassifikation von Sozialräumen genutzt, um eine möglichst realitätsgetreues Bild der tatsächlichen Situation zeichnen zu können.

Bei dem von uns entwickelten Verfahren kommen statistische Analysemethoden wie die Faktorenanalyse und die Clusteranalyse zu Einsatz; die städtischen Teilgebiete werden mit Hilfe von Indizes beschrieben und vergleichbar gemacht.

 

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

 

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